Glücklich im Alter

Seminarveranstaltung ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. – Vor dem Alter kann niemand davonlaufen, auch nicht in einer westlichen Gesellschaft, in der die ewige Jugend zum ständigen propagierten Wertekanon gehört. Im Unterschied zu früher kann man sich heutzutage aber nicht mehr sicher sein, das Alter ohne private Vorsorge entspannt genießen zu können. Es gilt hier, Vorsorgevollmacht und Betreuungsvollmachten auszufüllen und für sich selbst damit die Situation des Lebens, in dem man sich selbst nicht mehr äußern kann, zum Beispiel durch Krankheit, fortschreitende Demenz oder nach einem Unfall, sich trotzdem nicht einfach in die Hände von irgendwem zu geben, sondern Vorsorge getroffen zu haben. Daher sollte auch jeder Erwachsene sich frühzeitig damit auseinandersetzen.

Die Berater und Mitarbeiter der ATLANTICLUX Lebensversicherung S. A. haben mit diesem Thema oft zu tun. Menschen berichten, wie es Angehörigen ergangen ist, und möchten natürlich selbst nicht in diese Art Falle tappen und im Alter um ein gutes Leben betrogen werden, sondern vorher wissen, „Was kann ich tun, damit es mir auch später gut geht“? Wann fängt genau diese Vorsorge an? In frühen Jahren sollte man sich schon Gedanken darüber machen:  was kann passieren, wie kann man sich absichern, wann kann man günstig wo einzahlen, gibt es eine Lebensversicherung, die mitwächst, die man umfunktionieren kann? All diese Fragen beschäftigt die Teilnehmer, die an dieser Seminarveranstaltung der ATLANTICLUX Lebensversicherung S. A. teilgenommen haben. So führt Herr Lehmann, Niederlassungsleiter der ATLANTICLUX in Deutschland, aus, dass seit dem  Jahr 2012 die Zahl der über 65-Jährigen, die beim Sozialamt eine Grundsicherung beantragen mussten, stetig ansteigt. Fast eine halbe Million Menschen haben diesen Schritt unternehmen müssen oder gemacht. Ebenfalls steigt die Zahl derer stetig, die im Ruhestand einen Minijob o. Ä. nachgehen, um sich ihre Rente aufzubessern. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Medizin zwar stets Fortschritte macht, allerdings eine Inanspruchnahme der neuartigen medizinischen Produkte immer teurer wird. Eine angemessene medizinische Versorgung, die über die Basisstufe der Erhaltung der Grundfunktionen des Körpers hinausgeht, wird immer mehr zur Kostenfrage, bzw. zum Luxusartikel. All diese Fakten machen den Traum von einem entspannten Lebensabend immer unwahrscheinlicher. Es sei denn, man beugt vor.

Welche Vorsorge- und Betreuungsvollmachten sollte ein Privatmann unternehmen?

„Es geht da einmal natürlich um die Gesundheit. Das kennen alle. Aber es geht auch um die Finanzen. Wir alle kennen Vollmachten im Umgang mit Banken. Bei der Eröffnung eines Kontos etwa wird jeder Bankmitarbeiter fragen, ob dem Ehegatten oder jemand anderem eine Vollmacht erteilt wird und dieser Bevollmächtigte auch eine EC-Karte erhalten soll. Doch das Leben hält viele unvorhersehbare Wechselfälle für uns bereit, z. B. Unfall, Krankheit, Pflege, das Alter. Ein Tabuthema, über das wir nicht gerne sprechen und mit dem alle nur schwer umgehen können“, weiß auch Herr Lehmann von der ATLANTICLUX. Immer wieder passiert es, dass Familien vor einem großen Chaos stehen, weil eben keine Vollmachten und Vorsorgepläne getroffen wurden, oder jemand in den sozialen Abgrund rutscht und nur mit größter Anstrengung das Schlimmste verhindert werden kann. Im Alltag haben wir meist den Plan B in der Schublade liegen, der einem fehlgeschlagenen Ursprungsplan beispringen soll.

Zu einer realistischen Lebensplanung gehören die Zeiten der Rente und der Pflege, aber auch mögliche unvorhergesehene Situationen. Familien stehen in wechselseitiger Beziehung zueinander, d. h. geht es der Familie mehrheitlich gut, geht es auch dem Schwächsten gut und umgekehrt. Leider können wir nicht alles beeinflussen. Aber aus diesem Grund ist es so wichtig, Vorsorge zu treffen.

Was passiert also, wenn keine Vollmacht erteilt wurde?

Per Gesetz können weder die Eheleute füreinander noch Eltern für volljährige Kinder entscheiden. Hier herrscht ein weitverbreiteter Irrglaube. Sehr oft höre ich in Gesprächen, dass Eheleute der festen Überzeugung sind, füreinander entscheiden zu können, weiß Herr Lehmann den Teilnehmern zu berichten. Herr Lehmann weist weiterhin darauf hin: „Die bekannteste Vollmacht ist wohl die Bankvollmacht. Sie regelt, dass nur derjenige über ein Konto verfügen darf, der Kontoinhaber oder Bevollmächtigter ist. Doch wie viel weitreichender sind Entscheidungen, wenn es um die Gesundheit geht! Dabei regelt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) in Extremfällen sogar, dass das Gericht zustimmen muss.“ Nachfolgend ein Beispiel: In der Praxis gehen viele davon aus, dass der Ehe- oder Lebenspartner oder ein anderer naher Verwandter entscheiden kann. Jedoch stellen alle medizinischen Eingriffe immer auch Körperverletzungen dar. Daher bedarf es bei großen bzw. gefährlichen Eingriffen stets einer genauen Prüfung seitens des Gerichts. Aus diesem Grund braucht der Betreuer die gerichtliche Genehmigung. Ein Bevollmächtigter darf nur dann agieren, wenn dies ausdrücklich in einer Vorsorgevollmacht geregelt und die Genehmigung des Gerichts eingeholt wurde.

Weitere Punkte wurden diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

V.i.S.d.P.:

Hendrik Lehmann

Niederlassungsleiter

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

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