Vorsorge Management – Zusatzvorsorge

Den Gedanken, mal auf Hilfe angewiesen zu sein, schieben viele meist beiseite. Erst Recht, wenn man bei guter Gesundheit ist. Aber welche Risiken lauern?

Seminarveranstaltung der Luxemburger ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A., Hendrik Lehmann, Niederlassungsleiter in Saarbrücken zu Fragen rund um das Altersvorsorge-Management: Vorsorge bei Krankheit, Pflege und Sicherheit der Familie? Vorsorge heißt nicht nur ans Alter zu denken, sondern auch zu prüfen wie gut Pflege und Krankheit abgesichert sind. Unvorhergesehene Ereignisse durchkreuzen Lebenspläne. Versicherungsexperte Hendrik Lehmann und die Atlanticlux Mitarbeiter erfahren im täglichen Umgang von vielen Schicksalen, die betroffen machen. Was wenn Krankheit, oder Unfall zu einem Pflegefall führen, sichert der Staat die Existenz gut genug ab? Wie sehen die staatlichen Leistungen aus? Wie lange wird Krankengeld gezahlt? Was kommt danach, wie hoch ist die Erwerbsminderungsrente? Was heißt „Pflege-Lücke“? Diese und weitere Fragen belasten und brauchen Antworten.

Vorsorge-Management - Zusatzvorsorge
Atlanticlux Lebensversicherung S.A.

Die Zahl der Pflegebedürftigen steigt

Die Wahrscheinlichkeit, dass jeder von uns zuletzt gepflegt werden muss, ist recht hoch. Doch das Thema ist nicht neu. Schon unsere Großeltern und deren Eltern mussten sich damit auseinandersetzen, doch sie wussten, dass das die Großfamilie leisten kann. Die durchschnittliche Pflegezeit liegt derzeit bei 4,5 Jahren. Ein Zeitraum, der nicht überbrückt werden kann, sondern geplant werden muss. Steigende Lebensqualität sowie neue verbesserte medizinische Möglichkeiten tragen zu einer längeren Lebenserwartung bei.

Doch kaum ist jemand darauf vorbereitet, weder familiär noch finanziell. Die gesetzliche Pflegeversicherung steht vor dem Kollaps. Sie kann nicht für alle Kosten aufkommen.

Vergessen, verschoben, verdrängt

Der Pflegenotstand in Deutschland spitzt sich dramatisch zu. Etwa zwei Millionen Menschen sind gebrechlich und beziehen Geld aus der Pflegekasse. Weitere drei Millionen können ihren Haushalt nicht mehr allein bewältigen. Die Zahl möglicher Betreuungsfälle explodiert: Heute 50-jährige Männer werden durchschnittlich 90,2 Jahre alt, Frauen sogar 94,4 Jahre. Jenseits des 80. Geburtstags wird aber fast jeder Vierte zum Pflegefall – für viele Jahre. Untersuchungen haben ergeben, dass bis 2050 die Zahl der Pflegebedürftigen voraussichtlich auf 4,7 Millionen steigen wird. Gleichzeitig aber nimmt die Zahl der 20- bis 64 Jährigen ab, bedeutet: mehr Pflegebedürftigen stehen weniger Beitragszahler gegenüber. Wer soll all diese älteren, hilfsbedürftigen, verwirrten und oft kinderlosen Mitmenschen pflegen? Wer kommt für die Kosten auf? Wie kann die Gesellschaft und Politik die geeigneten Rahmenbedingungen für eine dauerhafte Pflege schaffen?

Welche Folgen ergeben sich für Familien?

  • Familien werden generell nahezu doppelt so oft mit der Frage konfrontiert, ob sie einen Angehörigen pflegen können.
  • Die Leistungsfähigkeit der Familien wird künftig stärker beansprucht werden.
  • Die wachsende Mobilität der Familien führt dazu, dass Eltern und ihre Kinder immer öfter nicht mehr am selben Ort oder im selben Haushalt leben. Weiterhin sind Frauen häufiger berufstätig und gleichzeitig aber auch die Pflegeperson, dadurch wird die Pflege erheblich erschwert.

Experte Hendrik Lehmann erläutert die Entwicklung und weist die Teilnehmer darauf hin, dass die Kosten im Pflegefall sehr hoch sind und sich oftmals nur durch private Vorsorge realistisch absichern lassen.

V.i.S.d.P.:

Hendrik Lehmann
Niederlassungsleiter ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A.

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

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