Europa spiegelt sich im kleinsten Bundesland Deutschlands wider

Saarlandreise mit Hendrik Lehmann – ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. mit Niederlassung in Saarbrücken – durch das kleinste Bundesland der Bundesrepublik mit den Besonderheiten und sonstigen Vielfältigkeit

Europa spiegelt sich im kleinsten Bundesland Deutschlands wider – virtuelle Reise durch das Saarland, von Hendrik Lehmann, Niederlassungsleiter Atlanticlux Lebensversicherung S.A.
Europa spiegelt sich im kleinsten Bundesland Deutschlands wider – virtuelle Reise durch das Saarland, von Hendrik Lehmann, Niederlassungsleiter Atlanticlux Lebensversicherung S.A.

„Böse Zungen behaupten, das Bekannteste am Saarland sei der ehemalige Ministerpräsident Oskar Lafontaine. Aber was sonst noch? Industrie und Wirtschaft, Stahl und Kohle, Lebensqualität und Tourismus – welche schönen Seiten hat das Saarland zu bieten – Gesellschaft, Leben und Urlaub im kleinsten Industriebundesland?“, so einführend Hendrik Lehmann, Niederlassungsleiter der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. Saarbrücken. Die ATLANTICLUX Versicherung, mit ihrem Sitz in Luxemburg und  unter andrem mit einer Niederlassung in Saarbrücken, gehört seit  über 25 Jahren zu den feinen, aber innovativen betriebsstabilen Anbietern am europäischen Lebensversicherungsmarkt. „Das Saarland steht auch für „Globale Chancen“ – Weltweit investieren – China, Amerika oder doch Europa? Kein Problem. Investmentstrategien basieren auf der breiten Erfahrung der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. sowohl in den wichtigsten internationalen Märkten (USA, Europa, Japan), als auch in spezifischen Marktnischen, wie z.B. Emerging Markets, Private Equity, Globale Technologie und Ökologie zu investieren. Identifikation mit Marken, Produkten und auch dem Standort sind maßgebliche Faktoren, um zukunftsorientiert für die Kunden den Markt zu generieren“, so der Niederlassungsleiter und begeisterter heimatverbundener Saarländer Hendrik Lehmann.

Das Saarland: Kleinod großer Geschichte – Landschaft und Naherholung

Das Kleinste der bundesdeutschen Länder hat es wirklich nicht leicht. Das Saarland misst nur ganze 2.600 km2 und fällt auf der Landkarte deshalb auch nur zufällig irgendwo in der unteren linken Ecke ins Auge. Direkt neben Luxemburg thront der Zwerg oberhalb Frankreichs. Doch das kleinste Land hat nicht wenig zu bieten, gibt Hendrik Lehmann zu bedenken. Trotz der Größe ist doch sage und schreibe ein Drittel des Saarlandes mit Wald bedeckt. Es gibt hervorragend ausgearbeitete Rad- und Wanderrouten, die auch in das angrenzende Frankreich führen. Im Norden laden mehrere Stauseen zum Tauchen, Surfen und Segeln ein. Hin und wieder verschandeln zwar die häufig unansehnlichen Industrieruinen stillgelegter Hochöfen und Zechen die Landschaft, doch auch da haben sich die Stadtväter einiges einfallen lassen. Hendrik Lehmann kann berichten, dass in Völklingen, im Weltkulturerbe Völklinger Hütte bspw. eine solche Anlage für die Nachwelt erhalten wurde und unter andrem für Konzerte, Kunstausstellungen und besondere Events genutzt wird. Aber auch das tatsächliche Erleben einer vergangenen Industriekultur können interessierte Kinder, junge Erwachsene und Zeitzeugen dieser Epoche auch nach Schließung der Hütte genießen.

„Wer den Kick sucht kommt in Düren, Bexbach und Gisingen auf seine Kosten: Für Fallschirmspringer, Drachen- und Segelflieger sowie Golfer bieten sich hier vielfältige Möglichkeiten. Für ruhige Unternehmungen bietet das Saarland in über 20 Museen, von der Römischen Villa in Nenning bis zur Modernen Galerie in Saarbrücken, alles was das kulturelle Herz begehrt. Die Skulpturenstraße von St. Wendel bis an den Bostalsee sucht deutschlandweit ihresgleichen“, nimmt Hendrik Lehmann seine Zuhörer mit auf die virtuelle Reise. Am Rande der 25 km langen Straße schufen Bildhauer aus aller Welt 38 Skulpturen. Das Besondere hierbei, jeder Künstler meißelte nicht ohne Bezug auf die nächste Umgebung, auf die Landschaft, auf die jeweils gegebene Situation am Ort, seine Ideen in den porösen Sandstein. Hendrik Lehmann gibt zu bedenken, dass 1,1 Millionen Menschen das Saarland bevölkern – und es gibt noch sehr viel Landwirtschaft.

Saarlands Entstehungsgeschichte – Industrialisierung macht mobil

Vor 150 Jahren gab es das Saarland ja noch nicht – weder als kulturelle noch als politische oder wirtschaftliche Einheit. Es gehörte zu Preußen, Bayern und Oldenburg. Bis 1834 markierten in den deutschen Ländern noch Schlagbäume die Zollgrenzen. Doch durch die Erfindung der Dampfmaschine boomte der Kohleschachtbau. Mit der Industrialisierung setzte eine wahre Völkerwanderung ein. Verarmte Bauern und Handwerker zogen in die Industriereviere, andere pendelten unter der Woche zu den Gruben und lebten dort als Einlieger bei Familien oder in den Schlafhäusern. Viele wanderten am frühen Morgen bis zu 30 km zu Fuß über die Bergmannspfade zu ihrer harten Arbeit unter Tage. Unbarmherzig wurden die Männer wegen ihres schlechten Schuhzeugs als „Hartfüßer“ verspottet. Nahe der Gruben entstanden Bergmannskolonien, bspw. Altenkessel, Bildstock, Elversberg und Heiligenwald. Viele Bergleute bewirtschafteten mit ihren Familien im Nebenerwerb Felder und Gärten. „Wer sich direkt vor Ort in dem dunklen Stollen ein Bild von der harten Arbeit der ehemaligen Kumpel machen möchte, der sollte eines der Bergbaumuseen nicht verpassen“, so Hendrik Lehmann.

Saarland: Volksabstimmung besiegelt Zugehörigkeit zur Bundesrepublik Deutschland

Aufgrund des Versailler Vertrags entstand 1919 nach dem 1. Weltkrieg aus Teilen der preußischen Rheinprovinz und der Pfalz das Saargebiet. Für 15 Jahre wurde es einer Völkerbundkommission unterstellt. Das Eigentum an den Kohlegruben ging an Frankreich. 1935 sprachen sich 90,8 % der Bevölkerung in einer schon im Saarstatut vorgesehenen Volksabstimmung für eine Rückgliederung an Deutschland aus. Die wertvollen Saargruben wurden zurückgekauft. 1945 wurde es als Saarland der Siegermacht Frankreich angegliedert, doch 1957 entschieden sich die Saarländer in einer erneuten Volksabstimmung für die Bundesrepublik Deutschland. Bis zur Vereinigung der beiden deutschen Staaten war das 10. Bundesland unbestritten der Junior des föderalen Systems.

Die Wirtschaft – Kohle, Stahl und Keramik

Die Wirtschaft des Landes steht auf drei Beinen. 50 km lang zieht sich das Saarländer Kohlegebirge zwischen Warndt und Westpfalz, dessen Reichtum an Steinkohle zur Industrialisierung der Region führte. Die Stahlindustrie hat über die ältere Tradition aber die schwierigste Zukunft. 1514 wurde der erste „eiserne Tropfen“ in Neunkirchen gegossen. Heute ist das Werk weitgehend stillgelegt und als Industriedenkmal innerhalb des Stadtkerns integriert. Während der weltweiten Stahlkrise in den 1970er- Jahren haben auch im Saarland Tausende ihren Arbeitsplatz verloren. Zur Keramik gehört unweigerlich der Name Villeroy & Boch. Das Unternehmen betreibt eine Cristallerie in Wadgassen und eine Keramikfabrik in Mettlach. „Ein besonderes Ausflugsziel bietet die Pferdeprozession. Alljährlich am Pfingstmontag versammeln sich vor der Wendelinuskapelle in St. Wendel Ross und Reiter. Vor der Basilika zieht die Pferdeprozession durch die Straßen der Stadt, um ihren ortseigenen Heiligen zu ehren. Die Reliquien des Hl. Wendelins, Schutzpatron der Bauern und Hirten, befindet sich in einem Steinsarkophag der Wallfahrtskirche. Sie gilt als die schönste gotische Hallenkirche des Saarlandes“, beendet der Saarländer Hendrik Lehmann die virtuelle Reise durch das kleinste Bundesland der Bundesrepublik, eingebettet in Europa.

V.i.S.d.P.:

Hendrik Lehmann

Niederlassungsleiter

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

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